Hobbygärtnern im Hochsommer 

Die Sonne strahlt am wolkenlosen Himmel, die Temperaturen erreichen Höchstpunkte und Regen ist ein seltener Gast – diese Beschreibung passt wohl üblicherweise auf die meisten Sommertage im Monat August. Für uns bedeutet das, Nachmittage zum Abkühlen am Badesee, ein leckeres Eis, kühle Getränke und entspannt das Leben genießen. Dabei dürfen natürlich zahlreiche Grillabende im eigenen Garten nicht fehlen. Der Garten zeigt sich im Sommer von seiner besten Seite – sofern man dessen Bedürfnisse berücksichtigt und erfüllt. Damit sich das für Sie so einfach wie möglich gestaltet, haben wir im Folgenden alles Wichtige zusammengefasst.

Für ein sattes Grün im Garten

Damit unser Rasen schön satt und grün ist, benötigt er ausreichend Wasser und Nährstoffe. Beides müssen wir ihm in Zeiten von Hitze und Trockenheit gegebenenfalls extra zuführen. Gewässert wird der Rasen am besten früh morgens, wenn der Boden von der Nacht noch kühl ist, sodass das Wasser gut aufgenommen werden kann und nicht auf der heißen Erde verdunstet. 

Als Faustregel gilt: Wenn man über seinen Rasen geht und die Gräser sich nicht wieder aufrichten, muss gegossen werden. Daran kann man sich gut orientieren und sich zudem auch auf seinen Hobbygärtnerinstinkt verlassen, um abzuschätzen, wie oft bewässert werden sollte. 

Gleiches gilt beim Düngen. Bemerken Sie, dass die Gräser schlapp wirken und der Rasen trockene Stellen aufweist, empfiehlt es sich mit Dünger nachzuhelfen, um den Nährstoffmangel auszugleichen. Düngen Sie am besten vor der Bewässerung, damit die Nährstoffe vom Boden optimal aufgenommen werden können. Gemäht werden sollte der Rasen etwa alle sieben bis zehn Tage, um ihn weder zu kurz, noch zu lang zu halten. Als Richtwert gilt eine Länge von fünf Zentimetern. Befolgen Sie all diese Tipps, ist die sommerliche Rasenpflege komplett.

Sommerzeit ist Erntezeit

Vielerlei heimisches Obst und Gemüse kann nun geerntet werden. Im Monat August dürfen wir uns etwa an reifen Äpfeln, Birnen, verschiedenen Beerensorten, Pflaumen und Mirabellen erfreuen. In der Küche können jetzt außerdem tolle Rezepte mit Kartoffeln, verschiedenen Salaten, Radieschen, Paprika, Lauch, Mais und Brokkoli kreiert werden. Und wer schon beziehungsweise noch etwas für das kommende Jahr aussäen möchte, kann dies im Falle von Salaten, Radieschen, Rettich, Spinat oder der Winterzwiebel tun. 

Gartenpflege im Ziergarten

Wie wunderschön es doch ist, wenn ein Garten in voller Blüte steht, die Blätter der Bäume grün und die Hecken dicht sind. Vor allem Hortensien, Sonnenblumen, Phlox und Serruria Florida zeigen sich jetzt von ihrer schönsten Seite. Damit das auch so bleibt, sollten sie alle genügend gegossen und ihre jeweiligen Licht – und Schattenbedürfnisse beachtet werden. Außerdem ist es bei besonderer Trockenheit ratsam, Staubpartikel von den Blättern zu entfernen, damit die Photosynthese stattfinden kann. Auch Stauden freuen sich dieser Tage im Allgemeinen über großzügiges Gießen, besonders wenn der Regen lange fern bleibt, der genaue Bedarf hängt jedoch auch von der Staudenart ab. Wichtig für wintergrüne Stauden ist das Düngen mit einem kalziumreichen Spezialdünger im August oder September. 

Da die Zeit für den Hauptschnitt einer Hecke auf den Winter fällt, sollte vom ersten März bis dreißigsten September nur ein Form – oder Pflegeschnitt vorgenommen werden. Vor jeglicher Art des Heckenschnitts im August gilt jedoch, dringend zu prüfen, ob sich ein Nest mit brütenden Vögeln in der Hecke befindet. Sollte dies der Fall sein, ist auf einen Schnitt zu verzichten, um die Tiere in dieser Zeit nicht zu stören.

Auch die Baumpflege ist in der heißesten Zeit des Jahres nicht zu vernachlässigen. Für Bäume mit starkem Wachstum, wie beispielsweise der Süßkirsche, empfiehlt sich ein Sommerschnitt. So wird sichergestellt, dass der Obstbaum genügend Licht und Sauerstoff aufnehmen kann, um gesund zu wachsen. Neben dem richtigen Baumschnitt gilt es außerdem, die ausreichende Bewässerung der Bäume in langen Trockenphasen zu beachten. Ein bis zwei volle Gießkannen werden hier pro Baum benötigt, um diesen optimal zu versorgen. Aufgrund des dadurch hohen Wasserverbrauchs macht es Sinn, hierbei auf Brauch – und in der Vergangenheit gesammeltes Regenwasser zurückzugreifen.

Wichtigste Erfolgszutat

Und nicht zuletzt lautet die natürlich wichtigste Zutat für eine gute Gartenpflege: Spaß. Lassen Sie sich von diesem tollen Hobby nicht überfordern, vor allem bei dieser Hitze. Sollten Sie das Gefühl haben, einmal nicht weiter zu wissen oder nicht genügend Fachwissen für eine bestimmte Arbeit zu haben, stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Kontaktieren Sie uns und wir beraten Sie rund um das Thema Gartenpflege. Jetzt Anfrage senden.